Beim Betonbohren hören Sie oft von „Nassbohren" und „Trockenbohren". Beide Methoden haben ihre Berechtigung — aber welche ist die richtige für Ihr Projekt? Hier erfahren Sie die Unterschiede und wann welche Technik sinnvoll ist.

Was ist der Unterschied?

Trockenbohren: Sie bohren ohne Wasserzufuhr. Der Bohrhammer arbeitet mit Schlagenergie. Staub wird durch die Spiralnut nach oben transportiert. Diese Methode ist für die meisten Heimwerker-Projekte Standard.

Nassbohren: Eine Kernbohrmaschine (kein normaler Bohrhammer!) wird mit Wasser gekühlt. Das Wasser fließt durch die Bohrkrone, kühlt die Diamantsegmente und spült das Bohrmehl heraus. Professionelle Methode für große Durchmesser.

Vergleich: Nassbohrung vs. Trockenbohrung

Kriterium Trockenbohren Nassbohren
Werkzeug Bohrhammer + Bohrkrone Kernbohrmaschine + Diamantkrone
Kosten Werkzeug €100–300 €500–2000+
Staubentwicklung Hoch (Staubmaske nötig) Minimal (Wasser bindet Staub)
Max. Durchmesser Bis ~150 mm (Heimwerker) Bis 500+ mm (Profi)
Stahlbeton Möglich (Kreuzschneide) Optimal (Diamantsegmente)
Handhabung Einfach, mobil Erfordert Ständer und Wasseranschluss
Lärm Hoch Mittel

Wann reicht Trockenbohren?

  • Steckdosen setzen (Ø68 mm)
  • Kabeldurchführungen (bis Ø40 mm)
  • Lüftungslöcher in Mauerwerk (bis ~150 mm)
  • Gelegentliche Heimwerker-Projekte

Wann lohnt sich Nassbohren?

  • Große Durchmesser (ab Ø150 mm in Stahlbeton)
  • Viele Bohrungen hintereinander
  • Stahlbetondecken durchbohren
  • Wenn Erschütterungen minimiert werden müssen

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Fazit

Für die allermeisten Heimwerker-Projekte ist Trockenbohren die richtige Wahl: günstiger, einfacher und flexibler. Nassbohren lohnt sich bei großen Durchmessern in Stahlbeton oder wenn Sie professionell arbeiten.