Betonbohrer oder Bohrkrone — was brauche ich? Die Antwort hängt vom Durchmesser und der Anwendung ab. In diesem Ratgeber erklären wir die Unterschiede und helfen Ihnen bei der Wahl.

Die zwei Werkzeugtypen im Vergleich

Betonbohrer (Vollbohrer)

Ein massiver Bohrer mit Hartmetallspitze, der das gesamte Material zerspant. Verfügbar in Ø6–40 mm. Ideal für Dübellöcher, Kabeldurchführungen und alle Bohrungen bis ca. 40 mm Durchmesser.

Bohrkrone (Hohlbohrer / Betonlochsäge)

Ein hohler Zylinder mit Schneidzähnen am Rand. Schneidet einen Ring in den Beton — der Kern bleibt stehen und wird herausgeschlagen. Verfügbar ab Ø30 mm bis über Ø300 mm. Unverzichtbar für große Durchmesser.

Wann Betonbohrer, wann Bohrkrone?

Durchmesser Empfehlung Warum?
Ø6–25 mm Betonbohrer Schnell, günstig, genau
Ø25–40 mm Betonbohrer Noch praktikabel als Vollbohrer
Ø40–68 mm Bohrkrone empfohlen Betonbohrer braucht extrem viel Kraft
Ø68+ mm Bohrkrone Pflicht Kein Betonbohrer schafft das effizient

Vorteile und Nachteile

Betonbohrer

Vorteile: Günstig, schnell einsetzbar, präzise für kleine Löcher, wenig Staub.

Nachteile: Ab Ø25 mm wird viel Kraft benötigt, bei großen Durchmessern nicht praktikabel.

Bohrkrone

Vorteile: Große Durchmesser möglich, saubere Löcher, weniger Kraft nötig als Vollbohrer gleicher Größe.

Nachteile: Teurer, benötigt Zentrierbohrer, langsamer bei kleinen Durchmessern.

WERHE: Beides im Sortiment

WERHE bietet sowohl Betonbohrer (SDS Plus und SDS Max, Ø12–40 mm) als auch Betonlochsägen (verschiedene Durchmesser). So finden Sie für jedes Projekt das passende Werkzeug — aus einer Hand.

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Fazit: Die richtige Wahl

Bis Ø40 mm: Betonbohrer. Ab Ø40 mm: Bohrkrone. So einfach ist die Faustregel. Für Steckdosen (Ø68 mm), Lüftung (Ø150 mm) und Rohre ist die Bohrkrone immer die bessere Wahl.